DIE MÜNCHNER PHILHARMONIKER

Die Münchner Philharmoniker zählen zu den Spitzenorchestern weltweit. Zusammen mit renommierten Dirigenten wie Gustav Mahler,Richard Strauss, Wilhelm Furtwängler oder Herbert von Karajan sowie Chefdirigenten wie Felix Weingartner, Siegmund von Hausegger, Oswald Kabasta und Sergiu Celibidache haben sie eine beachtliche, europäische Orchestertradition entwickelt. Durch ihre zahlreichen Konzertreisen in die Musikmetropolen der Welt sind sie zu den gefragtesten Botschaftern Münchens geworden und haben den Ruf der bayerischen Landeshauptstadt als Musikstadt von Rang gefestigt. Die Münchner Philharmoniker ernten begeisterten Applaus in den Konzerthäusern der Welt und genießen zuhause die Wertschätzung eines treuen Stammpublikums, dem sie von ihren Reisen nicht nur neue Inspiration mitbringen, sondern auch unschätzbare internationale Kontakte zu hochrangigen Musikern, Solisten oder Chören, die in München gern gesehene Gäste sind. Von diesem grenzüberschreitenden Austausch des Spitzenorchesters profitieren die Freunde klassischer Musik weltweit.

Eng verbunden ist die Geschichte der Philharmoniker mit Sergiu Celibidache, der als Dirigent Anfang der 1980er Jahre eine anhaltende wegweisende Epoche einleitete, über die sich das Orchester international fest etabliert hat. Es wurde zum Weltorchester, das es bis heute ist. Die legendären Bruckner-Konzerte trugen wesentlich zuminternationalen Ruf der Philharmoniker bei. Der derzeitige Generalmusikdirektor Christian Thielemann führte inseiner Programmgestaltung die Bruckner-Tradition fort, setzte aber vor allem mit Richard Strauss, Wagner,Beethoven und Mozart sowie, mit Schönberg, Henze und Pfitzner musikalische Schwerpunkte.

Die Münchner Philharmoniker wurden im Jahr 1893 gegründet. Zu den Höhepunkten in ihrer Geschichte zählen die Uraufführungen der 4. und 8. Symphonie von Gustav Mahler unter der Leitung des Komponisten sowie die Uraufführung von Mahlers „Lied von der Erde“ unter Bruno Walter. Auch die legendären Bruckner-Aufführungenunter der Leitung von Sergiu Celibidache, der von 1979 bis zu seinem Tod im Jahr 1996 Generalmusikdirektor war, bleiben unvergessen. Seit der Gründung 1893 gehört die Öffnung der klassischen Musikkultur für die breite Bevölkerung, insbesondere für Jugendliche, zu den Ambitionen des Orchesters. Bereits Orchestergründer Franz Kaim rief 1898 sogenannte „Volkssymphonie- Konzerte“ ins Leben, die durch günstige Eintrittspreise ein breites Publikum ansprachen. Mit Rudolf Kempe als Chefdirigent formierte sich nach dem Zweiten Weltkrieg ein leidenschaftliches und treues Stammpublikum, und damit die Basis des heutigen Abonnentenstamms.

Von 2004 bis 2011 war Christian Thielemann Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt München, erster „Ehrendirigent“ ist seit 2004 Zubin Mehta. Unter der Leitung Christian Thielemanns gaben die Münchner Philharmoniker im Oktober 2005 als erstes Orchester ein Konzert zu Ehren von Papst Benedikt XVI. Das Orchester konzertiert im Herkulessaal und hat mit der Philharmonie im Gasteig wieder einen eigenen Konzertsaal. Erfolgreich waren die Münchner Philharmoniker beim Preis der Deutschen Phono-Akademie. In zwei Kategorien erhalten CD-Einspielungen der Philharmoniker 2009 den begehrten Echo Klassik Preis. Die CD „Vier Letzte Lieder" mit Renée Fleming, begleitet von den Münchner Philharmonikern unter Christian Thielemann, gewann in der Kategorie Liedeinspielung des Jahres. Als beste Konzerteinspielung des Jahres im Fach Cello wurde die Aufnahme mit Schostakowitschs 2. Cellokonzert mit Sol Gabetta und dem Orchester unter der Leitung von Marc Albrechtausgezeichnet. Ab der Saison 2012/2013 übernimmt Lorin Maazel für drei Jahre das Amt des Chefdirigenten. 

Pressekontakt Münchner Philharmoniker:

Daniela Bell (Leitung)

Christian Tauber

T +49 (0)89/480 98-51 00
F +49 (0)89/480 98-51 30

presse.philharmoniker@muenchen.de

Weitere Informationen

hompage Münchner Philharmoniker ➤

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ➤

Bayerische Staatsoper ➤

zurück zur Orchesterübersicht

Kalender

2010